Hip-Hop ein Lebensgefühl
Für die Künstler ist Hip-Hop mehr als nur ein Genre, es ist ein Lebensgefühl. In den Ghettos des frühen New Yorks entwickelte sich diese Musik als Befreiung der bisherigen Unterdrückung. Immer mehr schwarze Bürger wollten raus aus diesem Leben und versuchten mit der Musik ihre Gefühle auszudrücken.
Der aus Jamaika stammende Kool DJ Herc mischte hier verschiedene typisch jamaikanische Songs miteinander und füllte die Lücken mit den in Jamaika üblichen Sprechgesängen. Der Hip-Hop war geboren und in den Ghettos versammelten sich die jungen Schwarzen und hörten diese Songs, bzw. sangen sie mit und entwickelten immer neue Lieder.
Festivals als Ausstieg
Die ersten Hip-Hop Events und Festivals wurden veranstaltet und die unterschiedlichen Interpreten versuchten die Hörer, mit ihrer Musik zu überzeugen. Wer hier Glück hatte, konnte so den Ausstieg aus dem Ghetto schaffen. Dies gelang wirklich nur wenigen Menschen, denn wer einmal zu dieser Schicht gehört, wird es schwer haben, dort wieder auszubrechen. Kriminalität gehört in diesen Vierteln zur Tagesordnung und Schießereien zwischen Gangs stehen an der Tagesordnung. Die Menschen dort haben ihre Musik, ihren Hip-Hop und versuchen sich damit eine eigene Welt aufzubauen. Doch mit dem Erfolg, den ein Künstler hier haben kann, kommen auch die Neider und die Feinde.
Dunkle Seite des Hip-Hop
Hip-Hop hat auch eine dunkle Seite und es ist nicht alles Gold, was glänzt. Für ihren Erfolg und ihre Anerkennung haben Künstler hart gearbeitet und mussten viele Steine aus dem Weg räumen. Einige dieser Künstler haben dies mit ihrem Leben bezahlt. Die größten und bekanntesten Stars, die den Hip-Hop mit ihrem Leben bezahlen mussten, waren Notorious B.I.G und Tupac Shakur. Die rivalisierenden East Coast Rapper und die West Coast Rapper führen auch heute noch erbitternden Krieg. Es geht um die Vorherrschaft im Hip-Hop und um die weltweite Anerkennung. Große Künstler wie Eminem, Coolio, Dr. Dree oder Snoop Doggy Dog distanzieren sich von diesem Krieg. Sie erinnerten gerade nach der Ermordung der beiden Rapper in ihren Liedern und Videos an diese. Beide Künstler waren Mitbegründer der Hip-Hop Szene. Sie machten diesen auf der ganzen Welt berühmt und sorgten auch für Platzierungen in den Charts. Beide mussten ihr Leben lassen und wurden auf offener Straße durch mehrere Schüsse ermordet. Bis heute sind die Mörder nicht klar ermittelt und es gibt nur Spekulationen.
Hip-Hop lebt
Auch heute lebt der Hip-Hop weiter, viele der alten Künstler sind auch heute noch aktiv im Geschäft und regelmäßig in den Charts weltweit vertreten. Auch heute noch geht es in diesen Liedern um ein Lebensgefühl, um eigene Erfahrungen und Wünsche. Auf den Hochschulen ist Hip-Hop ein Studienfach geworden, was die Akzeptanz verdeutlicht. Das Image hat sich gewandelt, nicht zuletzt auch durch die weiblichen Hip-Hop Künstler. Diese waren zuerst nur im Background zu hören und sangen, während die Männer rappten. Doch Künstlerinnen wie Lil´Kim oder Faith Evans sorgten dann auch für die weiblichen Rap Künstler. Sie schafften es auch, Hip-Hop langsamer und weniger hart erscheinen zu lassen. Viele Balladen im Hip-Hop Style wurden von weiblichen Stars gesungen. Natürlich gibt es sie auch weiterhin die „bösen Jungs“ doch ist dies oft nicht vielmehr als ein gewähltes Image.
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