Genre des Hip-Hop

Das Genre des Hip-Hop hat lange für seine Anerkennung gearbeitet. Zu Beginn seiner Anfänge in den 70er Jahren war es die Ghetto Musik in Harlem. Die schwarze Bevölkerung versuchte in den Sprechgesängen, ihre Gefühle und Eindrücke zum Ausdruck zu bringen. Unzufriedenheit regierte zu dieser Zeit und verlieh dem Genre des Hip-Hop ein düsteres Image. Wer an Hip-Hop dachte, dem viel vor allem die Kriminalität und die Rivalisierung der unterschiedlichen Banden untereinander ein. Schießereien auf offenen Straßen stehen hier an der Tagesordnung und haben zum „bad“ Image der Hip-Hop Künstler beigetragen.

Entwicklung aus Jamaika

Das Genre des Hip-Hop hat sich aus jamaikanischer Musik entwickelt. Kool DJ Herc hat dieses aus Jamaika mit nach New York gebracht und das Genre des Hip-Hop mitbegründet. Er mischte verschiedene Formen des Jazz, Dance und anderen auf zwei Plattenspielern. Die Liedpausen nutze er für den bekannten Sprechgesang, der eines der Markenzeichen des Hip-Hops ist. Immer mehr DJs versuchten sich am Genre des Hip-Hop und traten bei den unterschiedlichsten Festivals und Events auf. Hier konnten sich diese DJs zwar einen Namen innerhalb der Szene machen, doch auf dem Weltmarkt suchte man das Genre des Hip-Hop noch lange Zeit vergeblich.

Hip-Hop wird bekannter

Gruppen wie Run DMC waren es die das Genre des Hip-Hop dann auch aus New York brachten. Diese Gruppe benutzte neue Elemente und sorgte dafür, dass Hip-Hop in den angesagten Clubs lief. Zu dieser Zeit entwickelte sich außerdem, die für das Genre des Hip-Hops typische Mode. Weite Hosen, die von den Männern unter dem Po gebunden wurden, dazu weite Shirts und Basecaps. Die Frauen dagegen trugen weite Hosen auf der Hüfte sitzend und enge, kurze Oberteile.

Genre des Hip-Hop erlangt Weltbekanntschaft

Bis das Genre des Hip-Hop Anerkennung weltweit genießen durfte, dauerte es bis in die 90er Jahre hinein. Hier waren es zwei Namen, die dafür sorgten, dass Künstler in den Charts vertreten waren. Notorious B.I.G. und Tupac Shakur prägten das Genre des Hip-Hop wie kein Künstler vor ihnen. Als frühere beste Freunde traten die beiden Sänger oft gemeinsam auf und teilten sich Konzerthallen. Doch kam es nach einem Anschlag 1994 auf Shakur zu Spannungen der beiden, die unterschiedlichen Gruppierungen angehörten. Tupac gehörte zur West Coast und Biggies wie Notorious unter Freunden genannt wurde zur East Coast. Es kam zu erbitterten Anfeindungen untereinander und offen ausgesprochenen Drohungen. Der 07 September 1996 wurde zum schwarzen Tag im Genre des Hip-Hop als Shakur erneut niedergeschossen wurde und an den Folgen verstarb. Doch es gab einen zweiten schwarzen Tag, der 09. März 1997, hier wurde dann Biggies aus einem fahrenden Auto heraus ermordet.
Doch es waren diese beiden Starts, die das Genre des Hip-Hop zu einem eigenständigen Musikstil machten und nicht nur TV-Sender begeisterten und auch in den Fernsehsendern, wie MTV ein fester Bestandteil wurden.

Heute

Heute sind es Stars wie Eminem, Missy Elliot oder Lil´Kim, die immer wieder in regelmäßigen Abständen in den Charts vertreten sind. Doch hat sich das „Bad Image“ gewandelt und nicht jeder der im Genre des Hip-Hop aktiv ist, muss Vorstrafen besitzen und Knasterfahrung mit sich bringen.

Foto: gerald pujol – Fotolia

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