Hip-Hop Kultur

Die Hip-Hop Kultur ist eine Kultur, die ihren Ursprung im schwarzen Harlem von New York hat. Anfang der 70er Jahre entwickelte sich diese Kultur in den Ghettos und wurde zu der Musik der Zukunft.

Kool DJ Herc brachte die Musik aus Jamaika mit und verband hier die jamaikanische Tradition mit neuen Elementen: die Hip-Hop Kultur war geboren. Immer mehr junge Schwarze versuchten ihr Glück und komponierten neue Songs. In den Hinterhöfen der Ghettos versammelten sich die Jugendlichen um die Ghetto-Blaster und rappten, was das Zeug hielt. Ein Element der Hip-Hop Kultur war die freie Meinungsäußerung in den Liedern. Sie handelten von der Politik oder auch vom eigenen Leben, welches nicht immer rosig war.

Entwicklung der Hip-Hop Kultur

Die Hip-Hop Kultur hat eine bewegte Entwicklung hinter sich. Rivalisierende Banden bekämpften sich auf offener Straße und es gab zahlreiche Todesopfer zu beklagen. Die Rapper der East Coast und der West Coast, einst befreundet und immer bereit sich gegenseitig zu helfen, waren seit 1994, als es zum ersten Anschlag auf den Rapper Tupac Shakur kam erbitterte Feinde. Der Gegenspieler von Tupac, Biggies, vielen besser bekannt als Notorious B.I.G. wurde von den Freunden des Rappers verantwortlich gemacht. Die Hip-Hop Kultur hatte ihren dunklen Höhepunkt erreicht und offene Todesdrohungen waren auf jedem Event oder Konzert zu hören. Zuerst wurde dann 1996 zuerst Shakur auf offener Straße erschossen, ein halbes Jahr später 1997 folgte dann Biggies seinem einstigen Freund. Er wurde in seinem Wagen an einer Ampel von vielen Kugeln getroffen, die zum Tode des gewichtigen Stars führten. Die Hip-Hop Kultur stockte hier, zu betroffen waren Freunde und Fans. Bis heute konnten die waren Mörder nie gefasst werden und sind immer noch auf freiem Fuß.

Das Leben geht weiter

Doch auch nach dem Tod der beiden großen Stars geht das Leben in der Hip-Hop Kultur weiter. Zahlreiche Freunde erinnern in ihren Liedern an die Shakur und Biggies. Puff Daddy oder P.Diddy, wie er sich ebenfalls nennt, nahm so zusammen mit Faith Evans der Frau von Notorious die Single „I´ll be missing you“ auf, die sich wochenlang auf Platz eins der Single Charts hielt. Coolio erinnert in seinem Lied „Gangsters Paradiese“ an Tupac und im Abspann wird ein riesen Graffiti des Künstlers gezeigt. Die Hip-Hop Kultur wurde danach eine ruhigere. Zwar haben die meisten Künstler immer noch das „böse Jungen“ Image, doch hinter diesem Image stecken oft Personen mit einem geordneten Leben und einer Familie.

Frauen in der Männerwelt

Auch einige Frauen haben es in der Hip-Hop Kultur zu etwas gebracht. Allen voran Missy Elliot, die als erste Rapperin überhaupt gilt. Sie ist schon lange im Geschäft und veröffentlicht auch heute noch Songs. Ebenfalls zu den wichtigen weiblichen Hip-Hop Stars müssen Lil´Kim und die deutsche Sabrina Setlur gezählt werden. Sie haben die Hip-Hop Kultur für Frauen geprägt wie keine anderen Sängerinnen. Was das schlechte Image angeht, haben die weiblichen Rapper ihren männlichen Kollegen in nichts nachgestanden. Sowohl Lil´Kim wie auch Missy Elliot sind vorbestraft und wegen Körperverletzung öfter verurteilt worden. Hier scheint es in der Hip-Hop Kultur keine Unterschiede zu geben zwischen den Männern und den Frauen. Finden Sie Hip-Hop bei MySpace Music online.

Foto: Gary Cornhouse – Fotolia

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